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Die Zeit läuft ab (Andacht für Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr, Tag 5, zu Lukas 17,20-24)

Andacht zu Lukas 17,20-24

Die Zeit läuft ab (Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr), Tag 5

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Lesung:

Lukas 17,20-24

Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man's beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es! oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. Er sprach aber zu den Jüngern: Es wird die Zeit kommen, in der ihr begehren werdet, zu sehen einen der Tage des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen. Und sie werden zu euch sagen: Siehe, da! oder: Siehe, hier! Geht nicht hin und lauft ihnen nicht nach! Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein.

 

Thema:

Das Reich Gottes ist schon da!

 

Auslegung:

Seit Jesus vom Reich Gottes gesprochen hat, haben die Menschen viele Fragen: Wann?; Wo?; Wie?; Woran ist das zu erkennen? Es ist anders, sagt Jesus. Ganz anders, als ihr euch das vorstellen könnt. Es ist nämlich schon da! Es wächst bereits um und unter euch. Man kann es nicht mit Weltreichen vergleichen, welche kommen und gehen. Es löst nicht andere ab, oder wird selbst wieder abgelöst. Es geschieht, wie ein Prozess. Parallel, zu allen anderen Reichen dieser Erde. „Gottes Reich”, wird auch mit „Gottes Herrschaft” übersetzt. Diese beginnt und wächst da, wo ein Mensch Jesus begegnet. Wo er erkennt, dass Jesu Sühnetod am Kreuz tatsächlich Schuld vergibt und etwas Neues beginnt. Der Weg zu Gott ist wieder frei geworden und sein Geist schafft Früchte eines neuen Lebens. Wo Jesus der Herr „der Bestimmer” des Lebens wird, beginnt Gottes Herrschaft in dieser Welt. Unsere Zeit bekommt Ewigkeitswert und unser Alltag Sinnerfüllung.

Vollendet wird Gottes Reich dann, wenn Jesus wiederkommt. Unübersehbar wird dies sein, wie die Helligkeit eines Blitzes in dunkler Nacht. Alle werden es sehen: die Lebenden und die bereits Gestorbenen. Keiner wird wegschauen können. Keiner wird sich dem Reich Gottes entziehen können. Deshalb ist es wichtig, dass wir wachsam bleiben und bereit.

 

Gebet:

Danke, lieber Vater im Himmel, dass du dein Reich mitten unter uns baust. Danke, dass du damit schon lange begonnen hast und es bald vollenden wirst. Lass mich dabei sein, um mitzubauen. Lass mich dabei sein bei der Vollendung. Mich und diejenigen, die ich fürbittend auf dem Herzen trage.

 

Impuls:

Reich Gottes geschieht nicht zuerst in großen Aktionen, sondern in den kleinen „Selbstverständlichkeiten” des Alltags. Seien Sie einfach der, der Sie im Vertrauen zu Christus sein können. Seien Sie freundlich, ehrlich, hilfsbereit und echt. Stellen Sie den eigenen Vorteil zurück, wenn es dem Anderen dadurch besser geht. Die Orientierung an Jesus ist dafür das richtige Geländer.

 

 

Hintergrundinformationen:

v       Zu gern hätten die Pharisäer genauere Informationen zum Reich Gottes gehabt. Sie waren es gewohnt, alles in Gesetzen und Ordnungen zu erfassen, nach denen man sich richten konnte. Doch sichtbare Grenzen und bestimmbare Zeiträume für das Gottesreich konnte ihnen Jesus nicht nennen. Es beginnt in bzw. unter uns und hängt unmittelbar mit der Person Jesu zusammen. Es wächst wie nach einer Aussaat und reift bis zur Ernte. Weil unberechenbar ist, wann es ganz hereinbricht, erfordert es alle Wachsamkeit.

 

Autor dieser Andacht: Stefan Püschmann