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Tipps für's Leben (Andacht für 18. Sonntag nach Trinitatis, Tag 1, zu 2.Mose 20,1-17)

Andacht zu 2.Mose 20,1-17

Tipps fürs Leben (18. Sonntag nach Trinitatis), Tag 1

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Lesung:

2.Mose 20,1-17

Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.

Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht ehebrechen.

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

 

Thema:

Hauptsache Gas geben!?

 

Auslegung:

“Endlich, heute habe ich mir einen schnittigen Porsche gekauft!“, sagt Steffen. „Und - wie steht es mit dem Fahren. Du hast doch gar keinen Führerschein.“, entgegnet Ralf. „Macht nichts, einfach reinsetzen und Gas geben.“, antwortet Steffen. „Was ist mit bremsen und mit Verkehrsregeln,“ widerspricht Ralf. “Ist alles egal, Hauptsache Gas geben!“ Welch ein Leichtsinn, Steffen spielt mit seinem eigenem Leben und dem der anderen. Kaufen, reinsetzen und einfach loslegen - niemand würde dieser tollkühnen Einstellung das Wort reden. Und wie ist es mit der Fahrt durch das Leben. Einfach loslegen, einfach Gas geben? Die Gebote sind gute Lebensregeln, damit alle Menschen angstfrei miteinander leben können. Sie wollen nicht zuallererst reglementieren und einschränken. Sie sorgen dafür, dass das eigene Leben und das anderer keinen Schaden nimmt. So verstanden ist es gut, wenn sie alle einhalten, damit die Fahrt durch das Leben gelingt.

Die Gebote sind zugleich eine Anrede. Gott sagt „Ich bin ...“ und stellt sich als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Erfahrung der Befreiung aus Ägypten ist so tiefgreifend, dass sich das Volk Israel diesem Gott nicht verschließen kann. Es geht also nicht zuerst um Moral, sondern um eine lebendige Verbindung zwischen den Menschen und Gott selbst. Wenn man mit jemand im Gespräch ist, zu dem man gute Beziehungen hat, wird man gegenüber seinen Argumenten viel aufgeschlossener sein, als wenn man einen Fremden vor sich hat. Ein guter Freund, genau so ist Gott.

 

Gebet:

Gott, du hast alles getan, damit wir Menschen nicht mehr in der Sklaverei der Sünde leben müssen. Für diese Befreiung danke ich dir, und deshalb bin ich bereit, deine Worte ernst zu nehmen.

 

Impuls:

Versuchen Sie, die Zehn Gebote aus dem Kopf aufzusagen. Gelingt es Ihnen?

 

Ergebnis:

Zusammenleben braucht Regeln, damit nicht einer auf Kosten der anderen lebt. Zusammenleben braucht Beziehung. Die Beziehung zu Gott ist das Fundament für alle anderen Beziehungen.

 

 

Hintergrundinformationen:

v     Die Zehn Gebote finden sich im Alten Testament zwei Mal in etwas verschiedener Form: einmal in 2.Mose 20 (unser Text), das andere Mal in 5.Mose 5,6-21.

 

 

Autor dieser Andacht: Konrad Flämig